Bericht: Malepartuswochenende 24. - 26.06



Die letzten zwei Jahre musste unsere traditionelle Abschlussfahrt zur Malepartushütte leider ausfallen. Um diesen tragischen Ausfall zu kompensieren, gab es dieses Jahr ein extra Wochenende auf der Malepartushütte, nur im Sommer.


Wie zur Abschlussfahrt auch, haben sich alle Teilnehmer und Betreuer am Freitag um 17 Uhr am hiclimb getroffen und machten sich in Fahrgemeinschaften auf den Weg zur Hütte. Nachdem die zahlreichen Einkäufe durch eine Menschenkette in den Lagerraum gebracht waren, wurden die Zimmer eingeteilt und von uns bezogen. Bereits auf dem Weg zur Hütte wurden verschiedenste Kennenlernspiele gespielt. Und das nicht ohne Grund, denn wie jedes Jahr wird auf der Hütte das „Mörderspiel“ gespielt. Ein Spiel, das sich über das gesamte Wochenende erstreckt. Dabei hat jeder ein Opfer hat, das es umbringen muss. Um dies zu tun, müssen beide Personen ohne einen Zeugen in einem Raum sein. Wenn dies der Fall ist, kann der Täter dem Opfer den Zettel mit seinem Namen überreichen und das Opfer damit töten. Im Anschluss erhält der Täter den Zettel seines Opfers und hat sein nächstes Ziel. Das Opfer muss sich mit einer möglichst skurrilen Todesursache auf der Todesliste eintragen.


Nachdem der Küchendienst uns zum Abendessen einen köstlichen Marokkanischen Eintopf gezaubert hat, die Menge hätte wohlgemerkt auch für 80 Leute gereicht, ging es zur Nachtwanderung auf den Achtermann, wo uns eine wunderschöne Aussicht geboten wurde. Doch schlussendlich siegte die Müdigkeit und wir sind zur Hütte zurückgekehrt. Am Samstag sind wir mit einer Runde Frühsport, noch vor dem Frühstück, in den Tag gestartet. Neben einigen Aufwärm- und Kraftübungen wurde sich auch zum Piratentanz das Tanzbein geschwungen.


Nach einem ordentlichen Frühstück stand eine Wanderung zum Brocken auf dem Plan. Der malerische Weg war gespickt mit verschiedenen Spielchen und diversen Fotoshoots. Da es sich nicht alle zutrauten den Brocken zu besteigen, hat sich ein Teil vor dem Schlussanstieg auf den Rückweg gemacht. Der Großteil hat es aber geschafft den höchsten Berg Norddeutschlands zu bezwingen.



Nachdem alle wieder auf der Hütte eingetroffen waren, ging es direkt weiter zum Oderteich. Dort sind wir erstmal alle ins Wasser gesprungen und haben uns abgekühlt. In der Zwischenzeit wurde die Todesliste immer länger und die Intrigen nahmen zu. Zum Abschluss des Tages haben wir den Grill angeworfen. Die Mutigen haben sich danach ans Lagerfeuer gesetzt und Stockbrot gemacht. Leider hat es dort nur so von kleinen Mücken gewimmelt. Einige waren nach dem Wochenende komplett zerstochen.

Da alle noch von der Nachtwanderung müde waren, ging es diesmal schon früh ins Bett.


Schließlich mussten wir für den Hüttenputz am Sonntagmorgen fit sein. Der letzte Tag begann wieder mit Frühsport. Zuerst sind wir durch Oderbrück gejoggt, haben ein paar Kraftübungen gemacht und sind mit dem Fliegerlied zum Frühstück geflogen. Nach dem Hüttenputz war noch Zeit für ein paar Runden Werwolf oder andere Spielchen.


- Henri und Rhea -




Diese Maßnahme wird gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen im Rahmen des

Aktionsprogramm,Startklar in die Zukunft' für Kinder und Jugendliche, das bis Ende 2022 lauft.