Bericht: Ith Wochenende ohne Ith



Eigentlich wollten wir das Wochenende in den Ith fahren, um zusammen zu Zelten und am Fels zu klettern. Am Donnerstagabend haben wir uns, aufgrund des schlechten Wetters, schweren Herzens dazu entschieden nicht in den Ith zu fahren. Damit das Wochenende nicht komplett ins Wasser fällt, haben wir uns natürlich einen Ersatzplan gemacht. Am Samstag morgen sind alle, mehr oder weniger pünktlich, am hiclimb eingetroffen und nachdem auch die letzten vergessenen Einverständniserklärungen aufgetaucht sind, ging es mit Zug und viel Gepäck nach Hannover ins Griffreich (Kletterzentrum der DAV Sektion Hannover).


In der Halle wurde uns freundlicherweise der Seminarraum der Sektion Hannover zur Verfügung gestellt. Wir haben uns gemeinsam aufgewärmt und dann gab es ganz viel Zeit zum Klettern, Bouldern, Kuchen essen und um einfach gemeinsam Spaß zu haben und die Zeit zu genießen. Es wurde niemandem vorgeschrieben, was er machen soll, sodass alle voll auf ihre Kosten kommen konnten.

Zurück im Hiclimb wurde dann fleißig das Essen vorbereitet. Es gab sehr leckere vegane Burger. Nur Stockbrot und Marshmallows mussten wir weglassen, da es nicht aufhören wollte zu regnen. Da das Zelten im Ith ausfallen musste, haben wir stattdessen alle zusammen in Hängematten und auf Isomatten in der Halle geschlafen und gemeinsam einige Filme übers Klettern geschaut.

Es ging um den Erfolg von Janja Garnbret und den Druck, der damit einhergeht. Den Kampf von Mélissa Le Nevé bei der ersten weiblichen Begehung von Action Directe haben wir ebenfalls bewundert. Zuletzt haben wir einen sehr inspirierenden Film über eine Klettergruppe aus dem Memphis Rox geschaut, die sich beim Eisklettern ausprobiert hat.

Einige sind danach schon schlafen gegangen und wir anderen saßen abends noch in einer bunten Runde zusammen, haben Spiele gespielt und uns lange unterhalten. Morgens wurde zuerst aufgeräumt, damit die Halle wieder in einem vorzeigbaren Zustand gerät. Danach wurde gefrühstückt, draußen aufgewärmt und gespielt bevor alle nochmal klettern gegangen sind. Dabei waren alle mehr oder weniger motiviert dabei, aber nach ein bisschen Tanzen und Kaffe ging dann doch noch was. Es wurde vor allem gebouldert und es war echt schön zusammenzusitzen und zu sehen wie alle sich gegenseitig anfeuern und unterstützen. Mittags war dann alles zu Ende und nach und nach ist jeder wieder nach Hause gefahren.


Insgesamt war das Wochenende dann auch ohne den Fels und das Campingabenteuer ganz schön und hat viel Spaß gemacht.Wir hoffen das wir nächsten Jahr mehr Wetterglück haben!

 

Emma